+ + + Neue Produktionsfläche in Tuttlingen bezogen + + + Neu im Programm Titanpinzetten + + + Titannadelhalter mit WIDIA-Hartmetall kurz vor der Freigabe + + + Neue Produktionsfläche in Tuttlingen bezogen + + + Neu im Programm Titanpinzetten + + + Titannadelhalter mit WIDIA-Hartmetall kurz vor der Freigabe + + +

Die zweite Generation

ab 1954 chir­urgische Instrumente mit WIDIA-Hartmetall

Max und Otto Diener
Max und Otto Diener

Im Jahre 1938 starb der Gründer Christian Diener und die Firma wurde in eine Kommanditgesellschaft umgewandelt. Otto Diener übernahm die kaufmännische Leitung, sein Bruder Max war für die Produk­tion zuständig. Während des 2. Weltkrieges wurde die Firma in den Rüstungsprozess eingegliedert und nach dem Zusammenbruch des Deutschen Reiches bis August 1945 geschlossen. Anfang Sep­tember begann man erneut mit der Produktion von chirurgischen Instrumenten, zunächst nur mit 3 Mitarbeitern.


Nachdem weitere Mitarbeiter aus der Gefangenschaft heimkehrten, konnte bereits 1948 wieder mit 15 Personen produziert werden.
Zu Beginn der 50-er Jahre wurde erstmalig versucht, edlere Rohmaterialen für chirurgische Instru­mente zu verarbeiten. Vor allem wurden durch die Verwendung von WIDIA-Hartmetall überzeugende Resultate erzielt. WIDIA-Hartmetall wird durch Pressen und Sintern hergestellt und ergibt eine Legie­rung von großer Härte und hoher Temperaturbeständigkeit. Überzeugt von den positiven Versuchs­ergebnissen erwarb die Firma Diener von der Herstellerfirma, der Firma Krupp in Essen, ein Waren­zeichen-Benutzungsrecht. Somit war die Firma Christian Diener die erste Firma in Europa, die schon 1954 chir­urgische Instrumente, die mit WIDIA-Hartmetall bestückt waren, auf den Markt brachte. Der Vorteil dieser Instrumente war vor allem eine wesentlich längere Lebensdauer. Aufgrund der durchweg posi­tiven Resonanz dieser Artikel wurde ein Spezialprogramm mit Nadelhaltern, Pinzetten und Kneifzangen entwickelt, das unter dem Markennamen "Diener-Spezial" vertrieben wird.

Krupp
Krupp